Meinung

Cybermobbing

In der Schule, im Elternhaus, im Verein, bei der Arbeit, auf der Straße, viele Menschen werden von Mobbing getroffen. Das Wort „Mobbing“ wird mit „anpöbeln“, „angreifen“, „über jemandem herfallen“ übersetzt.
Ich möchte heute über das Thema „Cybermobbing“ schreiben.
Beleidigen, bedrohen, bloßstellen oder belästigen mit Hilfe vom Internet (z.B. WhatsApp, Facebook) bezeichnet man als Cybermobbing. Über das Internet versendete Beleidigungen bedeuten, dass eine Person schikaniert wird. Für sie wird diese Situation zu einem traumatischen Erlebnis. Alle haben wir Gefühle und niemand möchte beleidigt werden. Der Täter fügt dem Opfer Leid zu. Eine gute Lösung wäre, wenn er Verantwortung für seine Taten übernähme, in dem er sich mindestens bei seinen Opfern entschuldigen müsste. Meiner Meinung nach ist es auch sehr wichtig, die schwierige Situation in einem ruhigen Gespräch zu klären. Ich kann sagen, dass die Internetnutzung von Jugendlichen immer mehr zum Alltag dazugehört. Wir wollen aber damit keine Probleme für uns und unsere Mitschüler/innen schaffen. „Mobbing“ sollten wir aus unserem Leben verbannen. Es ist wichtig zuerst nachzudenken, bevor man irgendwas mit dem Computer oder Handy im Internet veröffentlicht. Cybermobbing ist für die Opfer kein Spaß!
Wenn jemand ein Foto mit peinlichen Unterschriften in sozialen Netzwerken einstellt, soll er selbstverständlich bestraft werden. Man verletzt dabei die persönlichen Grenzen der Betroffenen. Fremde Menschen dürfen diese Bilder einsehen, oder sogar kommentieren. Das Opfer ist hilflos an die verletzenden Bewertungen Unbekannter ausgeliefert. Man nimmt dem Beschädigten die Möglichkeit weg, über seine ganz persönlichen Dinge zu entscheiden. Im Internet gelten die gleichen gesetzlichen Regelungen wie im „realen“ Leben!
Das Gesetz sagt:

  • Für Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung nach §185-187 des Strafgesetzbuchs werden von 1 bis zu 3 Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vorgesehen.
  • Für Nötigung nach §240 des Strafgesetzbuchs werden bis zu 3 bzw. 5 Jahren der Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vorgesehen.
  • Für Bedrohung nach §241 des Strafgesetzbuchs sollte man mit zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe rechnen.
  • Für Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen nach $201a des Strafgesetzbuchs bekommt man bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe.

Mit einem schlechten Scherz können persönliche Grenzen verletzt werden. Wir alle sollen uns dagegen wehren. Kinder oder Jugendliche, die von Cybermobbing betroffen werden, sollen sich an:
– einen Erwachsenen ihres Vertrauens, oder
– einen Vertrauenslehrer, oder
– eine schulpsychologische oder regionale Beratungsstelle wenden.
Zum Schluss möchte ich sagen, dass wir Cybermobbing stoppen sollen und auch können!

Damian


Zum Thema Umfrage-Verbot der Gesamtkonferenz

Am Donnerstag fand die Gesamtkonferenz statt, auf der ein Antrag zu unserer Umfrage gestellt wurde. Laut diesem Antrag sollen oder „dürfen“ wir unsere Umfrage nicht veröffentlichen.

Wir können natürlich verstehen, wenn sich Lehrer*innen bei der letzten Frage etwas unwohl fühlen und da nicht unbedingt stehen möchten. Wir möchten ja nicht der Grund sein, warum sich Lehrer*innen bei uns an der Schule unwohl fühlen. Deshalb haben wir vorletzten Freitag schon über eine Stunde darüber diskutiert, wie wir mit dem Problem umgehen sollen.

Was wir nicht verstehen können, ist folgendes:

1. Die Gesamtkonferenz wusste sicher schon vorher, dass sie einen Antrag stellt, wieso hat sie uns also nicht eingeladen, damit wir Stellung nehmen können? (Der Antrag wurde übrigens gestellt, ohne dass auch nur eine Person in unserer Redaktion Bescheid wusste geschweige denn, dass sich jemand bei uns über den neuesten Stand informiert hat.)

2. Wenn die Lehrer*innen mit der letzten Frage – Wer ist „The Sexiest Teacher“? – nicht einverstanden sind, wieso verbieten sie dann die gesamte Umfrage und nicht einfach nur diese eine Frage???

3. Wieso bestimmen die Lehrer*innen über unsere Schülerzeitung, indem sie entscheiden, was wir schreiben oder – wie in diesem Falle – was wir nicht schreiben dürfen, wenn im Grundgesetz doch steht: „Eine Zensur findet nicht statt“? (siehe: Lehrer*innen-Umfrage wird verboten???)

4. Wieso wird in der Gesamtkonferenz überhaupt einen Antrag zu etwas gestellt, ohne sich vorher zu informieren, was denn unser letzter Stand zu dieser Umfrage ist?

Natürlich ist das nicht alles, was wir nicht verstehen, aber das Wichtigste.

Am Mittwoch findet um 14 Uhr dann ein Treffen zu genau diesem „Problem“ in der Aula statt, wo wir hoffentlich alle Schwierigkeiten der Lehrer*innen geklärt bekommen und einen Kompromiss finden, mit dem alle zufrieden sind, auch wenn unsere Entscheidung eigentlich schon gefallen ist (Einladung siehe: Lehrer*innen-Umfrage wird verboten???).

npehrs


Zum Thema Sonnenblumenkerne, Energydrinks, Dabben…

Verbote – ich schwöre, ohne Sinn!

In den letzten Wochen gab es einige Verbote zum Dabben oder zu Bottleflips. Ich kann verstehen, dass Sonnenblumenkerne verboten werden oder Energiedrinks, da die Sonnenblumenkörner den Schulhof verschmutzen und Energiedrinks nicht gut für Minderjährige sind, aber eigentlich auch für Erwachsene. Also kann ich das verstehen. Aber das Dabben…DAS DABBEN! Was ist daran schlimm? Mein Lehrer sagt, dass man damit andere Schüler oder Lehrer „prankt“, in dem man vortäuscht ihm die Hand zu geben und dann dabbt. Aber dann sollten sie auch verbieten sich die Haare zu machen, da das schon sehr, sehr lange zum „Pranken“ benutzt wird. [Ali Amer]

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